Vom Installations­­betrieb zum internatio­nalen Konzern

Die Geschichte der Niersberger Group startete bereits im Jahr 1921, als Michael Niersberger die Firma „Michael Niersberger Zentralheizungen“ im fränkischen Büchenbach bei Erlangen gründete. Allen Herausforderungen durch Wirtschaftskrise und Krieg zum Trotz, entwickelte sich das Unternehmen fortan weiter.

Geführt in nunmehr dritter Generation, startete ab den 1980er Jahre die deutschlandweite und später auch europaweite Expansion der Gruppe, die zur heutigen internationalen Struktur der Gruppe führte.

2014

Europaweit arbeiten insgesamt etwa 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch zahlreiche Auszubildende, für die Gruppe. Zuverlässig, ideenreich und kompetent kümmert sich die Belegschaft um alle Belange des Wohn- und Anlagenbaus. Die Niersberger Group ist damit ein Vorzeige-Mittelstandsbetrieb mit internationalen Ambitionen, der sich der Tradition verpflichtet fühlt und mit wegweisenden Technologien neue Märkte erschließt.

2004

Damit begann eine neue Phase der Unternehmensentwicklung. Tschechien war fortan der Basis-Standort für die Expansion in den osteuropäischen Raum. Es folgten Gründungen in der Slowakei und in Rumänien. Auch der russische Markt wurde erschlossen. In diesen Jahren zeichnete sich die zukünftige Unternehmensstruktur der Gruppe bereits ab. Ein Konglomerat an Unternehmen, dem aber noch ein Dach fehlte.

Dieses Dach über dem Kopf finden die Gesellschaften heute in der Niersberger Group, deren Hauptgesellschafter die BSG Beteiligungsgesellschaft mbH ist. Sie wurde im Jahre 2004 gegründet und bündelt seither die Kompetenzen der gesamten Gruppe. Geschäftsführer ist Rainer Dippold.

1996

Nach der politischen Wende tat sich in den 1990er Jahren in Osteuropa ein gigantischer Markt auf. Auch dort wollte Niersberger präsent sein. Mit Jan Kabriel, der in den Wirren des Prager Frühlings 1968 aus der Tschechoslowakei in die Bundesrepublik auswanderte, hatte man den richtigen Mann schon in seinen Reihen. Der Kreis schloss sich 1996, als Jan Kabriel gemeinsam mit Rainer Dippold in Tschechien die Niersberger Instalace s.r.o gründete.

1995 – 1987

Neben dem Kerngeschäft forcierten Rainer Dippold und Jan Kabriel den Ausbau der strategischen Position des Betriebs. Es galt die Weichen für die Zukunft zu stellen. 1987 übernahm Niersberger das Unternehmen Eller & Gutbrod, 1991 dann die HLS Haustechnik in Jena und die Wärmetechnik Wilkau-Haßlau sowie das Unternehmen Technischer Hausservice GmbH in Erfurt. Im selben Jahr erfolgte schließlich die Gründung der Niersberger Elektro GmbH sowie 1995 der ASI Niersberger GmbH. Das neue Gesicht der Firma Niersberger nahm Gestalt an. Robert Niersberger verabschiedete sich 1995 mit seinem Anteilsverkauf und dem gleichzeitigen Austritt aus der Geschäftsführung aus dem Unternehmen. Rainer Dippold und Jan Kabriel übernahmen nun auch offiziell die Verantwortung.

Niersberger Geschichte

1975

Im Jahre 1975 übernahm mit Robert Niersberger die dritte Generation die Führung des Unternehmens und damit die Verantwortung im Betrieb. Der Firmensitz wurde nach Erlangen-Bruck verlegt. 1977 traten Rainer Dippold als kaufmännischer und Jan Kabriel als technischer Leiter in das Unternehmen ein. Ihnen ist die Expansion der Firma zu verdanken. Außerdem prägten sie entscheidend die Zukunft der Firma.

1959 – 1958

Nach dem Tod der Eltern in den Jahren 1958 und 1959 übernahmen die Geschwister Max und Gunda Niersberger den Betrieb. Sie setzten die Tradition des Familienunternehmens in der zweiten Generation fort.

1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann auch für Niersberger der Neuaufbau. Im Mai 1946 kehrte Sohn Max aus der Gefangenschaft zurück. Sofort stieg er mit vollem Elan in den elterlichen Betrieb ein.

1921

Am 8. Mai 1921 gründete Michael Niersberger die Firma „Michael Niersberger Zentralheizungen“. Der Firmensitz befand sich damals in Büchenbach bei Erlangen.

Trotz Wirtschaftskrise konnte man sich über eine gute Auftragslage freuen. Nur kurze Zeit nach der Gründung wechselte man bereits den Standort. In der Nürnberger Straße in Erlangen fand man genügend Raum, um das Angebot von Dampfkesselheizungen als zentraler Wärmespender in großen Gebäuden auszubauen. Der erste Großauftrag brachte Niersberger mit der Firma Gossen zusammen. Dort installierte man einen Dampfkessel, der die Werkshallen mit Wärme versorgte.

1921
Deutsch